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September 25, 2015

So schafft man Aufmerksamkeit mit digitalem Marketing

Kurzversion: Lieber einmal daneben greifen, als gar nicht beachtet werden. Das war das Fazit der Digital Business Trends im Haus der Musik am 24. September.

Social Media, Programmatic oder Content Marketing - die bunte digitale Welt bietet viele neue Möglichkeiten, seine Zielgruppe zu erreichen. Allerdings hinkt Österreich in diesem Bereich international betrachtet noch deutlich hinterher. Einfach ausprobieren, auch wenn es einmal schief geht, rieten Experten gest

ern, Donnerstagabend, bei einem Event der Plattform "Digital Business Trends" in Wien.
"Heutzutage prasseln rund 13.000 Werbebotschaften pro Tag auf uns ein. Deshalb installieren viele User Werbe-Blocker, melden sich vom Newsletter ab oder ignorieren Banner. Die gute Nachricht ist, dass durch die gestiegene Erreichbarkeit - die Mediennutzung beträgt rund zehn Stunden täglich - auch die Möglichkeiten, in Kontakt zu treten, zugenommen haben", so Alexis Johann, Geschäftsführer des Digitalvermarkters styria digital one. Er plädierte dafür, lieber einmal daneben zu greifen, als gar keine Aufmerksamkeit zu erhalten.
Digitales Marketing in Form von Content, Social Media und Programmatic Marketing könne, richtig gemacht, einiges leisten. "Beim Content Marketing geht es um Inhalte, die Information vermitteln, dabei aber unterhalten und damit für sich sprechen. Über Social Media lassen sich unter anderem die Zugriffe auf die eigene Seite deutlich erhöhen und Programmatic Marketing ermöglicht das automatisierte Ausspielen von Werbung passend zu den Marketingzielen", erklärte Johann. In diesem Bereich bewege man sich hierzulande aber erst in Mini-Schritten.

Enormer Schub für Programmatic

Zwar hinke Österreich bei Programmatic Marketing massiv hinterher, in den kommenden Jahren sei aber ein enormer Schub zu erwarten, der sich nicht mehr aufhalten lasse, gab sich auch Andreas Ban, Managing Director der Agenturservice-Plattform GroupM Connect Austria überzeugt. Vorbehalte seien unbegründet, da für Österreich ein falsches Umfeld praktisch ausgeschlossen werden könnte.
"Manche meinen, dass die Marke dort nicht gut aufgehoben ist, aber das kann man sich trotzdem trauen", stimmte Thomas Peischl, Leitung Online, Mobile & Social bei der ING-DiBa, zu. Programmatic sei spannend und bliebe es weiterhin. "Das Angebot am heimischen Markt muss aber noch weiter wachsen, da das effizient und sehr gut aussteuerbar ist", so Peischl. Content Marketing werde ebenfalls zulegen, die Frage sei, in welcher Ausprägung, also eher Text oder Video.
Content sei ein enorm wichtiger Faktor, der von den Unternehmen unterschätzt werde, erklärte auch Wolfgang Sturm, Leiter A1 Digital Communications und Social Media Planning bei A1 Telekom Austria:
"Vorher muss man sich aber überlegen, was man über seine Produkte und Services erzählen kann." Ohne relevante Inhalte für User, Fans und Follower seien die Social Media-Kanäle nicht erfolgreich bespielbar. Auch Sturm rät zu einem mutigen Vorgehen: "Das Social Media-Umfeld lebt von Fehlern. Man muss das einfach ausprobieren."

Herr über die eigenen Daten bleiben

Die Bedeutung von Daten strich Siegfried Stepke, Gründer und Geschäftsführer der Agentur e-dialog, hervor. Wichtig sei, über die verschiedenen Kanäle hinweg Daten zu sammeln und auch Herr über die eigenen Daten zu bleiben. "Werbekunden geben wertvolle Informationen leichtfertig aus der Hand, statt sie für sich zu beanspruchen", so Stepke. Er verwies auch darauf, dass die erfolgreichsten digitalen Kanäle nicht im Rampenlicht stehen, weil sie nicht sexy sind: Search und E-Mail.
Eine der größten Herausforderung sei, aus den immer höheren Datenbergen etwas Sinnvolles rauszubekommen, betonte Gregor Sideris, Cloud Marketing Leader Europe bei IBM Österreich. Im Bereich Content würden künftig jedem Kunden auf sein Verhalten angepasste Inhalte angeboten und dieser Content werde vor allem am Handy konsumiert.
Egal ob Auftraggeber, Kreative, Media-Agenturen oder IT: Digital Marketing sei heute ein Spielfeld für Profis, erklärte Olaf Nitz, Leiter des Bereichs "Digital Marketing" bei der Erste Bank. Im Bereich Social Media rät er, zu hinterfragen, ob der Aufwand für den Aufbau einer Community und die notwendige Interaktion gerechtfertigt ist, und in welchem Verhältnis eingesetzte Energie und Effizienz stehen.
Videorückblick unter: http://www.ots.at/redirect/dbtvideo

Über Digital Business Trends:

Die Veranstaltungsreihe Digital Business Trends (DBT) wird gemeinsam von der APA - Austria Presse Agentur und styria digital one (sd one) organisiert und von unseren Partnern (Unternehmen, Organisationen und Medien), die den digitalen Wandel aktiv mitgestalten wollen, getragen.
Im Rahmen von insgesamt zehn Veranstaltungen/Jahr (Wien, Linz, Graz) trifft sich die digitale Community zum Meinungsaustausch und Networking im real life und spricht über Marktentwicklungen, Technologien und Innovationen. Die Networking-Reihe wird von Partnerunternehmen aus unterschiedlichen Teilen der Branche getragen, die ihr Know-how mit den Mitgliedern der Community teilen und ihrerseits vom fachlichen Austausch profitieren.
Die Partnerunternehmen der Digital Business Trends sind:
PREMIUM:
ING-DiBa www.ing-diba.at
NAVAX Unternehmensgruppe www.navax.com
CLASSIC:
A1 Telekom Austria AG www.a1.net
Austrian Power Grid AG www.apg.at
Blue Code / Secure Payment Technologies GmbH www.bluecode.com Brainloop Austria GmbH www.brainloop.com
Dimension Data Austria GmbH www.dimensiondata.com
e-dialog GmbH www.e-dialog.at
Erste Bank der oesterreichischen Sparkassen AG www.sparkasse.at/erstebank
Fachverband der Elektro- und Elektronikindustrie (FEEI) www.feei.at GroupM www.groupm.com
IBM Österreich www.ibm.com/at/de
Vereinigung der Österreichischen Industrie (Industriellenvereinigung/IV) http://www.iv-net.at
Technische Universität (TU) Wien www.tuwien.ac.at
Werbeplanung.at Verlags GmbH www.werbeplanung.at
Wirtschaftskammer Österreich www.wko.at
Digital Business Trends auf Social Media-Kanälen:
Facebook: www.facebook.com/digitalbusinesstrends
Twitter: www.twitter.com/dbt_at
YouTube: www.youtube.com/DigitalBizTrends

7 Tipps für ein professionelles Digital-Marketing


Januar 25, 2011

Interaktive Werbung auf dem iPad

WirtschaftsBlatt deluxe als iPad App
Es gibt nun schon eine Mege sehr ansprechender iPad-Apps aus Österreich, besonders gut gefällt mir die jüngst publizierte App vom Gratis-Magazin Weekend. Hier werden wirklich attraktive Ideen umgesetzt, wie etwa eine Rundumansicht einer Therme oder die Anreicherung des Magazin-Contents durch bewegte Bilder und Ton.
Auch einige Werbe-Sujets, wie etwa das der ÖBB, wurden attraktiv gestaltet. Mit dem Finger können die User das Innere eines Wagens erkunden und sich so die Werbelandschaft auf dem iPad zur Forschungsreise machen.
Nun hat eine Studie der University of Connecticut herausgefunden, dass diese interaktiven Werbungen eine höhere Aufmerksamkeit, positive Attribuierung und letztendlich auch höhere Kaufbereitschaft erzeugen.
Das Ergebnis ist ein neues Paradigma der Markenwerbung", so Dave Dickson, der die Studie auf dem Adobe Blog zitiert. "Marken können die Konsumenten in der digitalen Umwelt eines Magazins umfassend einbeziehen - im Gegensatz zur unterbrechenden Form der übrigen digitalen Werbung."
Adobe

September 06, 2010

Charge for mobile content now or never!

Robber barons on their way to charge for digital content
Takeaway: The "App" will dominate over the "Browser" in the coming years. This opens the unique chance to introduce payment options for digital content. But it is a "one and then gone" chance. So make sure your newspaper does not miss it.


Maybe the iPad gives us some insight, what the future usecase for the newspaper will be.
Newspapers experienced an online problem in the past years: They gave away their content for free and are now looking for new digital revenue streams as their print revenues are shrinking. Look at Rupert Murdoch, what happens now: Newspapers like "The Times" which  are changing to "Paid Content" models are now facing hard times with their ad revenues, because the sponsors are not ready to advertise behind payment walls.

So let's take the facts in chronological order to see what changes the mobile age has to offer the industry. And what necessary implications this has for recentproduct development.

The lost Google wars. 
First newspapers had to face new competitors, that attracted their audiences: From the shopping portals (eBay) to the search engines (Google) to the web portals (Yahoo).
Newspaper Portals took their lessons, optimized for search engines, which resulted in more traffic. From 2002 on, due to the rise of Google, all web content had to be free. Remember, that after the Dotcom crash in 2000, all experts had predicted rising paid content revenues. But then all papers still changed their strategies to free models, except for the Wall Street Journal, all in fear to loose groundagainst direct competition.

For the fish
Few newspapers were able to monetize this search engine traffic, as they struggled hard to turn SEO-visits into returning visits. It can be compared with the paper that is used to wrap the fish: it could be any paper for the fish and it will not produce the next newspaper sale.
Far more: papers got "addicted"to newspaper traffic, as CPMs dramatically fell and the only way to stabilize online revenues was to optimize the Google & Co traffic sources

So the search engine strategy failed and moreover users of the fallen papers where not ready to pay for the online content.

Primary Entertainment Device Among UK iPad Owners, Aug 2010 (% of respondents)Now for the first time since 2000 newspapers face a real chance to introduce paid content again with the iPad. According to a recent study of the Ball State University, iPad-Users prefer reading newspapers on their iPads. The new device therefore outbeats the traditional paper and the online editions.

And with "App" as the dominating presentation layer, the access barrier (Log-In) is automatically back in users daily routine. If you read the App-Comments of most Apps, you realize, that many users still dislike payments and Log-Ins, but still, more than 90 percent are ready to use these apps.

Conclusion: So with more devices to come, think of HTC with its Windows Phone, think of Nokia and all the Android  mobiles, the app will dominate over the web-browser. And with that paid content strategies have a chance to succeed. Still, if you give away the content for free now in an app, you will once again not be able to charge for it later.
For us all in newspaper business: Let us not miss this chance.

April 19, 2010

Google hat die Taschen voller Geld, Medien müssen nicht eifersüchtig sein

Fazit: Google will und kann vorne sein. Das macht den anderen Software-Herstellern wie Microsoft Kopfzerbrechen, weil die Angriffe zunehmend schmerzhafter werden. Die Handy-Hersteller müssen auch zittern, aber für Medienunternehmen wird Google zur Überlebensfrage. Kooperation erscheint aus Sicht der Medien dennoch als bessere Option.
Es gibt Firmen, denen geht alles locker von der Hand. Zu diesem erlesenen Kreis gehört auch Google aus Kalifornien. Der Softwarekonzern meldete im ersten Quartal 2010 einen Umsatzanstieg um 23 Prozent auf sagenhafte 6,7 Milliarden US-$. Die Gewinnmarge erhöhte sich damit um drei Prozentpunkte auf 29 Prozent. Auch wenn am vergangenen Freitag an den Börsen kurzfristig eine Enttäuschung zu spüren war, ist das ein sensationelles Ergebnis, das zeigt: Google kann vom Aufschwung der Wirtschaft profitieren. Die Enttäuschung ist auf zu hohe Erwartungen und auf die steigenden Kosten zurückzuführen. Der Konzern nahm im ersten Quartal 800 neue Mitarbeiter auf. Und teilweise finden Analysten ­Haare in jeder Suppe: So wurde etwa bemängelt, dass Googles Marktanteil bei Suchabfragen im Internet von 65,5 auf 65,1 Prozent gesunken sei. So what? Google macht eine Menge richtig.

Forschen macht stark.

Das Erfolgsgeheimnis liegt im starken Fokus auf Forschung und Entwicklung. Der Konzern steckt 19 Prozent seiner gesamten Ausgaben in die Weiterentwicklung seiner Plattformen und Produkte. Alleine im ersten Quartal machte Google umgerechnet 605 Millionen € frei, um am Handy zu forschen (Nexus One), um webbasierte Office-Lösungen zu verbessern, verschönte YouTube, verbesserte das Kernprodukt AdWords und setzte Innovationen mit webbasierten Druck-Lösungen (Cloud Anwendungen).

Google will und kann vorne sein. Das macht den anderen Software-Herstellern wie Microsoft Kopfzerbrechen, weil die Angriffe zunehmend schmerzhafter werden. Das löst bei Handy-Herstellern wie Nokia Unbehagen aus, weil sie neben Apple nun einen neuen weiteren erwarten und es bereitet der Medienindustrie schlaflose Nächte, weil sie direkter Verlierer im Match um Werbegelder sein könnte. Diese Woche zeigt sich einiges, denn da legt die „New York Times“ Zahlen vor, die im vierten Quartal noch 15 Prozent Umsatzrückgang verbuchte.

Wer gewinnt?

Spannend also, ob die ­Medienindustrie auch vom Aufschwung profitieren kann – oder ob jene Kunden, die werblich während der Krise pausierten, nun zu Google übergelaufen sind. Langfristig müssen die Medienunternehmen aber ihre Vertriebserlöse steigern und setzen daher auf Preiserhöhungen – zumeist bei ihren digitalen Plattformen. Doch da halten die Softwarekonzerne Amazon.com und Apple, die bis zu 70 Prozent der Erlöse als Vermittlungsprovision für sich reklamieren, die Hand auf. Google könnte mit einem Zahlungssystem zum Verbündeten werden. Forsche also Google, forsche!

März 26, 2010

iPad Gold Rush: Advertisers are ready to pay premium fees

Take away: As so often Apple surprises the industry: In a magic gold rush advertisers are ready to pay premium fees for advertising on the iPad-editions of magazines and newspapers, Wall Street Journal reports.

Time magazine has signed up Unilever, Toyota Motor, Fidelity Investments and at least three others for marketing agreements priced at about $200,000 apiece for a single ad spot in each of the first eight issues of the magazine's iPad edition, according to people familiar with the matter. And what about newspapers? Six advertisers, including Coca-Cola and FedEx, have agreed to advertise with the Wall Street Journal, and a four-month ad package costs $400,000, according to these people, who are involved. Coke and FedEx declined to comment on terms.

iPad and sustainability of the gold rush There is the car maker Ford for example, who will advertize a game on the New York Times iPad-App. Ok, it seems as if the media industry sees a lot of advertising chances on the iPad. Strange, why didn't this advertising gold rush happen on the mobile devices, on the mobile and iphone editions of New York Times, Time, and WSJ? As I argued before, the media industry has this idea, just similar to the publishers soncept, that the iPad brings back the good old times. But these times, in which we were able to advertise directly to a community, are gone. Gone, forever. Nowadays advertising is much more complicated with all the fragmentation going on.
Be there with your message on Twitter, on Facebook on iPhone, on iPad, on Android, on Google, on Bing, on... Would be nice, if the iPad could get us all some relieve on that. It is simply not the case.

Soon advertisers, like Ford, will realize, that it makes much more sense to publish their own iPad-Apps, than to ad videos to the iPad-version of NYT.
This is sad news for the advertisers but good news follow the way. Because in a third step newspapers, magazines and advertisers will merge their ambitions. NYT will advertize its app on the Ford-App, and Ford will advertise on the NYT-App. And together they will form strong communication bundles. The brand will always have a value, traffic will be a chance to reach audiences. But the big questions for newspapers and magazines remain: How do we make money, as ad revenues (iPad-gold rush) will not stay forever. The answer is: Re-add value to the content. Multi-media-enrichment is one approach, journalism another.
The WSJ plans to charge subscribers $17.99 a month for iPad subscriptions, according to a person familiar with the matter. (Ha!Chinese Walls! This is what the WSJ reports ;-)) I personally like this Wall Street approach. The iPad-version is now nearly double the price of the online edition. The more techy it gets, the higher the price. Yesss, we can!

November 09, 2009

Mr. Ink Offline Murdoch - Just keep your hands off WSJ.com!

Rupert Murdoch will block Google from spidering his websites. This is what he says, regarding to an article in The Guardian. He will remove stories from Google's search index as a way to encourage people to pay for content online.
In an interview with Sky News Australia, the mogul said that newspapers in his media empire – including the Sun, the Times and the Wall Street Journal – would consider blocking Google entirely once they had enacted plans to charge people for reading their stories on the web.
In recent months, Murdoch his lieutenants have stepped up their war of words with Google, accusing it of "kleptomania" and acting as a "parasite" for including News Corp content in its Google News pages, says the paper. But asked why News Corp executives had not chosen to simply remove their websites entirely from Google's search indexes – a simple technical operation – Murdoch said just such a move was on the cards.
"I think we will, but that's when we start charging," he said. "We have it already with the Wall Street Journal. We have a wall, but it's not right to the ceiling. You can get, usually, the first paragraph from any story - but if you're not a paying subscriber to WSJ.com all you get is a paragraph and a subscription form."

I think people overestimate the role of Murdoch, who is an old rich man, who has not the simplest idea, how to monetize his online assets. Ink is pumping through his veins, like it still does in nearly all publishers veins.
If the above story is what he really said, it is nonsense. Wsj.com is the world's only newspaper with a perfect approach to charging for content and for opening to search engines. WSJ serves two lords at the same time. You come via Google, it is all for free, you come via wsj.com, the wall is up.
Murdoch never had an idea
Dear Rupert Murdoch, you try to keep the search-spiders away, you cut of your hands. And you loose 30 to 40 percent of your traffic - and revenues!
PLUS: Your website is the strongest marketing-tool for your paid services. Why not use it? Would you advertise for your paper on the streets or better: on the airports? Yes, you do, so why not on the web, via search engines. It is stupid saying, stupid interviewing, what you do. Two years ago you wnated to make wsj.com free for everyone, but you did not.
Hope that this is just another ballon you let free, to see how the world is reacting, to see your face in the paper. I hope this for the friends at wsj.com, who make THE PERFECT ONLINE JOB!

März 17, 2009

85 % of newspapers will have to die? Nonsense.

John Duncan at Garcia Interactive predicts, 85 % of newspapers will be dead by 2011. This is what he says in brief: As printing and distribution costs make 50 % of full cost, a downsizing is difficult for newspapers. Online business modells will never finance the editing team as we know them now. Duncan: "The math is simple (though obviously relies on some hefty assumptions). Take Tampa, only because it’s my doorstep. The current monthly online audience of the Tampa Tribune’s TBO.com is 11.6 million. At a randomly selected rate of $10 per 1000 impressions, that means revenue of $116,000 each month or $1.4 million a year." Obviously Tampa Tribune will not finance 100 to 300 journalists with 1,4 million $. Nice, John, but wrong. This is my answer:

Thank you John Duncan for thinking for the media industry! From the core idea, you are right. A change is coming, and it will be no easy road for the media houses. But change does not equal death. Never so in business, never so in Tampa nor elsewhere. Change is constant part of economy, and businesses are in charge to cope with change. There are businesses out there, that were founded 400 years ago. Coca Cola is out there for more than 100 years, still living, but underlived a lot changes. IBM is no longer producing computers, but IBM is still doing business. Second: Your model, "math" you call it, is rubbish, as you mix a lot of key figures. I guess, you have never seen a real budget or business plan of an online venture of a newspaper. Why?

It is all about attention

One page impression does not equal 0,01 $. YOu assume one page impression is one ad impression. Wrong. It might be two, three, four ad impressions, name it... But one page impression is a certain amount of attention. Be it 10 seconds, be it one minute. Attention and time will be the future currency of the web, if we talk about ad-driven business models. Not your blog, not ebay, not google have so long experience, as a Tampa newspaper might have, in catching attention. But they have to rethink - their narrative structures, their ad-selling strategies and their core product. What attributes value to the users?

Media houses will need to rethink their jobs, they will have to refocus on their key strengths, they will have to kick out some "nice to haves", and will have to integrate new features, which people now find somewhere else. Search is at Google's, Short messages at Facebook's, selling at Amazon's. But Duncan, media houses will win back space, if they want to. And there are thousands of examples. The fact, that online business models of media houses do not finance journalism, does not proove, it is impossible, but more the fact, that there is plenty of unoccupied space left.

Februar 10, 2009

Google sammelt viele Daten - gut so!

Wird dieser Blog die meistgeklickte Webseite der Welt, nur weil ich einen einfachen Trick verwende? Kann ich die Leserzahlen um 1000 Prozent steigern? Die Spielregeln zu Beginn. Erstens: Da Sie bereit sind, hier weiterzulesen, sind Sie Teil des Experiments.

Zweitens: Ich werde Sie über die laufenden Ergebnisse informieren Drittens: Wenn es funktioniert, machen wir daraus ein Marketing-Tool.

Die Versuchsanordnung: In diesem Blog-Eintrag werde ich die meistgesuchten Begriffe im Internet verwenden, abzulesen unter Google.com/trends. Demnach wurde gestern im Internet am häufigsten nach „Americans for Prosperity" gesucht. Eine Kampagne, die sich gegen das wirtschaftliche Stimulus-Paket von Obama richtet. Auf Platz 2: No Stimulus Petition. Platz 3 geht an Super Adventure Club, einen Begriff aus South Park. Also: Ich verwende heute die meistgesuchten Begriffe und hoffe morgen auf sehr viel Traffic über Google. Wenn das klappt, werde ich darüber berichten. Und wir haben ein geniales Marketing-Tool gefunden, um im Internet Traffic zu erzeugen.

Worum es mir bei der Google-Sache jedoch geht. Vor wenigen Tagen hörte ich bei einer Veranstaltung der APA eBusiness Community Hermann Maurer, Professor für Computerwissenschaften an der TU Graz. Er erläuterte im Rahmen eines Impulsreferats seine Bedenken über die grassierende Datensammelwut. Google schieße dabei über die Grenzen des Datenschutzes hinaus. Dicht dahinter liegen Amazon, eBay. Aber auch Microsoft, im Gegensatz zu Google quasi als „Good Guy" apostrophiert, sei beim Datensammeln ebenso eifrig unterwegs. Und Google muss zerschlagen werden, Punkt! So Maurer Ich werde versuchen, diese Thesen zu widerlegen. Schritt für Schritt, nicht alle auf einmal. Doch zuerst zu den Thesen von Maurer.

Was Maurer vorwirft: Der gläserne Mensch sei zur Realität geworden. Google sammle Daten, und es sei möglich, dass diese Daten weitergegeben würden. Suchanfragen, Mailsysteme, Bestellungen, Nachrichten in sozialen Netzwerken, Speicherung von Daten auf externe Datenspeicher sowie der neueste IT-Trend Cloud Computing, bei dem die Daten und Anwendungen von Dienstleistern extern verwaltet werden und nicht mehr am PC liegen, seien geradezu prädestiniert, eifrig Daten über die Nutzer in Profilen zusammen zu fassen. Diese Profile können exakt ausgewertet werden. Punktgenau könne der Nutzer zwar einerseits von Unternehmen mit Werbung versorgt werden. Andererseits sieht Maurer darin eine große Gefahr: „Der Kunde ist total überwachbar, er ist gläsern." Problematisch sei die Datensammlung, weil Google etwa dadurch Preise in Rohstoffmärkten oder im Immobilienmarkt beeinflussen könne. „Dann steuern wir geradewegs auf eine Situation zu, wo der Preis nur noch von einem Anbieter diktiert wird", sagt Maurer. Dadurch würde der Marktmechanismus von Angebot und Nachfrage außer Kraft gesetzt.

Daten als Rohstoff für die Zukunft

_„Google sitzt auf einem Reichtum von Profilen", erklärt Maurer. Noch würde Google die Daten nicht verkaufen. „Geraten diese Daten in falsche Hände, können etwa Oppositionelle dadurch überwacht, unterdrückt oder gar eliminiert werden." Ein Land in Fernost - es ist nicht nur China - hegt größere Begehrlichkeiten und will die Daten über Oppositionelle kaufen, wie Maurer erklärt: „Der größte Detektiv ist die Suchmaschine." In China seien aufgrund von Suchmaschinen bereits vier Menschen zur Todesstrafe verurteilt und exekutiert worden. Google solle zerschlagen werden.

Warum Google nicht zerschlagen werden soll

1.) Google hat das beste Anzeigenprodukt Mit Kapital von großen Venture Fonds und einem Börsengang war es Google möglich, in den vergangenen Jahren das beste Werbewerkzeug zu erfinden, das derzeit verfügbar ist. Google Adwords und Adsense, Programme, bei denen Werbetreibende ihre Anzeigen einstellen, und Contentanbieter diese ausspielen, revolutionieren die Werbung. Das Zusammenschließen von Angebot und Nachfrage bei Vermarktungsplätzen ist derzeit nicht besser abzubilden. Für Werbetreibende wird Werbung heute skalierbar, für Portalbetreiber (früher Zeitungen, Magazine) werden Anzeigeneinnahmen automatisierbar und dadurch ebenfalls skalierbar. Das löst zwar nicht das Problem, das die Produktion von Nachrichten über kurz oder lang nur noch schwer finanzierbar sein wird, es erleichtert jedoch vielen, auch Bloggern und Kreativen, den Zugang zu neuen Erlösquellen.

2.) Google ist kein Monopol Auch wenn es so aussieht, weil 90 % der Europäer Google als Suchmaschine verwenden. Mit Microsoft und Yahoo gibt es direkte Konkurrenten am Suchmaschinensektor. Mit 123people und ähnlichen Personensuchmaschinen gibt es Meta-Werkzeuge, die sukzessive Marktanteile gewinnen. Auf dem Sektor Affiliate gibt es rund zwei Dutzend Wettbewerber, die stetig wachsen. Und mit dem Aufstieg von Facebook, LinkedIn und Xing gibt es ernstzunehmende Konkurrenz bei Online-Anzeigenprogrammen für Unternehmen.

3.) Google sammelt Daten und gibt sie weiter. Das ist richtig so- Zu Wissen, was Trends im Internet sind, macht den entscheidenden unternehmerischen und publizistischen Erfolg von morgen aus. Google sammelt allerdings diese Daten nicht autoritär bei sich, sondern stellt diese Daten seinen Kunden und ALLEN Usern sehr transparent zur Verfügung. Von Verschleierung kann nur jemand sprechen, der die Google-Tools nicht kennt. Von Analytics über Adsense, Sitemaps und AdWords bis zu Trends gibt Google sehr detailliert und genau sämtliche kumulierten Verhaltensdaten, die gesammelt wurden, wieder der Online-Community zurück. Um als Anwender bessere Online-Tools, Content oder Werbung darauf aufzusetzen. Google ist keineswegs die CIA, der KGB oder das FBI, bei denen Daten gesammelt werden, um in Archiven nach finsteren Geheimlehren entschlüsselt zu werden - oder um zu verschimmeln. Den Vorwurf, Google würde die Daten verkaufen, halte ich für absurd. Denn das wäre das bewusste Untergraben eines Geschäftsmodells, das derzeit 22 Milliarden Dollar Umsatz und 25 % Marge abwirft. Weitere Argumente folgen.

Doch nun die Keyword-Liste um zu testen, ob das Experiment funktioniert.

Die US-Top-Keywords von heute

1. americans for prosperity 2. no stimulus petition 3. super adventure club 4. selena roberts 5. nostimulus 6. helen thomas 7. all eyes on me 8. angel on a leash 9. blink 182 back together 10. selena roberts sports illustrated 11. dub magazine 12. gace 13. chris brown arrested 14. presidential news conference 15. mia pregnant 16. anita baker 17. mike detjen 18. raising sand 19. betsy mccoy 20. smokey robinson

Die österreichischen Aufsteiger: 1. google latitude Breakout 2. dana vavrova Breakout 3. lara gut +1000% 4. google ocean +950% 5. falco +450% 6. tina turner +250% 7. google earth +150% 8. valentinstag +110% 9. orf sport +100% 10. earth +100%

Die deutschen Aufsteiger;

1. inge posmyk Breakout 2. google latitude Breakout 3. forkeln Breakout 4. kardelen +700% 5. google ocean +550% 6. märklin +250% 7. valentinstag +110% 8. google earth +90% 9. g1 +90% 10. pearl +70%

Die Schweizer Aufsteiger:

1. lara gut +850% 2. ski wm +800% 3. fcz +200% 4. fis +120% 5. greenfield +110% 6. google earth +90% 7. big brother +90% 8. earth +80% 9. wetter schweiz +70% 10. grande fratello +60%

Januar 29, 2009

Was die New York Times von Google lernen kann

Gestern sprach mich ein Kollege aus meiner Redaktion darauf an, dass die New York Times im Online-Geschäft Umsatz verliert. Und heute ließ AOL aufhorchen. Ist die Goldene Online Zukunft für Verleger, Medien und Journalisten damit ein für allemal passé? Und was kann New York Times von Google lernen? Für alle Schnellleser: Die NYT kann Effizienz lernen. Mit nur knapp doppelt soviel Mitarbeitern wie die Zeitung NYT macht Google zehnmal soviel Umsatz. Was Verlage derzeit noch nicht können: Vernetzen´, doch darum dreht sich in der Informationswelt von heute alles.

Nun aber die spannenden Details

1.) Das Internet-Portal AOL streicht angesichts einbrechender Werbeumsätze rund zehn Prozent seiner Stellen. Die Sparte des US-Medienkonzerns Time Warner baue insgesamt 700 Jobs ab, berichtete das "Wall Street Journal" am Mittwoch. Time Warner sucht für AOL wegen der Probleme seit längerem nach einer neuen Strategie womöglich mit einem Partner oder Käufer. Aussagen zum aktuellen Stand werden bei der Bilanzvorlage von Time Warner in der nächsten Woche erwartet.

2.) Die New York Times erleidet einen tiefen Gewinneinbruch. Die weltweite beste Tageszeitung wies für das vierte Quartal 2008 "nur" noch einen Ertrag von 27,65 Millionen Dollar aus. Das waren 48 Prozent weniger als im gleichen Vorjahreszeitraum. Der Umsatz lag mit 772,1 Millionen Dollar leicht über den Erwartungen.

Im Gesamtjahr 2008 erlitt die NYT-Gruppe wegen hoher Abschreibungen sogar einen Verlust von 58 Millionen Dollar. Der Umsatz sank um knapp acht Prozent auf 2,9 Milliarden Dollar.

Allerdings gingen zum ersten Mal auch die Einnahmen aus der Online-Werbung zurück, wie das Verlagshaus am Mittwoch mitteilte. Die Einkünfte aus der Platzierung von Bannern und anderer Werbung auf den Webseiten der NYT sanken um 3,5 Prozent.

Alles aus? Auch das Online-Geschäft geht nicht auf? Google frisst sie alle? Nein. Erstens kann man wohl nicht vom Ende einer Branche sprechen, wenn eine Zeitung 2,9 Milliarden Dollar Umsatz macht. Und die Verluste kommen daher, dass sich die Zeitung einfach etwas übernommen, oder eben verschätzt hat. Das Verlagsgebäude beim Times Square, neu gebaut und rund 225 Millionen wert, spielt alle Stücke, aber es verlor an Wert. Und abgebaut hat die NYT bereits im April vergangenen Jahres, aber eigentlich zu spät.

Vergleich von New York Times, Google und Yahoo Unternehmen Umsatz in Mio. $ Gewinn in Mio. $ Mitarbeiter

Google Umsatz: 22 000 Mio. $ Gewinn: 4 226 Mio. $ Mitarbeiter: 20 222

Yahoo Umsatz: 7 200 Mio. $ Gewinn: 424 Mio. $ Mitarbeiter: 15 000

NYT Umsatz: 2 900 Mio. $ Gewinn: -58 Mio. $ Mitarbeiter: 12 000

Bei Yahoo brach der Gewinn um 30 Prozent auf 424 Millionen Dollar ein. Der Umsatz wuchs um drei Prozent auf 7,2 Milliarden Dollar.

Alles also eine Frage der Marktposition und des Geschäftsmodells: Google ist Nummer 1, Yahoo kommt bei Online-Werbung auch nicht annähernd an Google heran, hat jedoch beinahe gleich viel Personal. Die NYT hat etwas mehr als halb soviel Personal wie Google, jedoch etwa 15 Prozent des Umsatzes.

Die Logik: Google profitiert natürlich vom Content, allerdings von der Verknüpfung von Suchen und Finden. NYT lebt von der Content-Generierung.

Verlagshäuser werden in Zukunft viel stärker auf die Vernetzung von bestehendem Content setzen müssen, sei es über die Erfindung zielgruppenspezifischer Suchmaschinen, die ihnen andere nicht nachmachen können, weil sie mehr wissen, als Google,. in einzelnen Bereichen. Oder über Mash-Networks und soziale Verknüpfungen, weil sie immer noch mehr "Fans" als alle anderen Spieler im Online-Geschäft haben.

Wie wichtig ist Online für die NYT? Die NYT Group macht übrigens 1,8 Milliarden Dollar Jahresumsatz aus Werbung, 0,9 Milliarden aus Abos (Zeitungsverkauf) und 0,3 Mrd Dollar aus anderen Einnahmen. 12 Prozent der Umsätze kommen aus dem Internet-Geschäft, fast zur Gänze aus Werbung. Und im Gesamtjahr sind diese Einnahmen um 6,5 Prozent gestiegen, die Internet-Werbeumsätze sogar um 9,3 Prozent auf 308 Millionen Dollar.

Fazit: Nur mit der Ruhe, lieber Kollege, das Internet wird für die NYT immer wichtiger, aber hier verlieren die Medien kräftig an Boden gegenüber neuen Playern wie Google, Facebook, Linked In oder XING. http://files.shareholder.com/downloads/YHOO/534111201x0x268250/43268c65-53c3-4b3c-8a10-2c8018a6c80a/YHOO_Q4FY08PressReleaseFinal.pdf http://phx.corporate-ir.net/phoenix.zhtml?c=105317&p=irol-pressArticle&ID=1249232&highlight=

November 20, 2008

Yahoo is for sale

I'd love to buy Yahoo, just as they want to sell it, and Microsoft does not want to have it.
What would I do with Yahoo?
What would you do?
I think I would reduce Yahoo, or slice it into bits. One Yahoo for eMail, one for search, one for communication, one for content.
My favorite Yahoo would be the one for communication.
Take all the knowledge this machine has, and make sthg new out of it.
Small features, that show alle the intelligence, that Yahoo gathered over time.
They know, what people like, what people surf, what people talk about.
So picture a new Yahoo messenger, where you get ideas, what to talk about, and who is interested in the conversation. Out of search, out of eMail, they have this information. About You, about others.
So: Alexis, Ron would like to discuss golden online future with you. You don't know Ron? Well, Ron writeseMails on Online Business Models. Shall we connect?
We like to connect with friends online, but what about strangers?
If it fits into your profile, that changes, that generates automatically, semantically and on behaviour?
And then?
Place ads, just as Amazon does it with its affiliate scripts, just around the communication.
Give me Yahoo, I wnat it. Microsoft has different things to do.